Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in der Gemeinde Wietmarschen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka war am Freitag, 05.09. in der Gemeinde Wietmarschen. Hochrangiges Podium bei Fa. Landwehr in Lohne.
Kurz vor dem Landesparteitag am Samstag in Osnabrück hatte die Bundesbildungsministerin Zeit für einen Besuch bei Fa. Landwehr im Industriegebiet Lohne.
Hausherr und Geschäftsführer Oliver Landwehr begrüßte die Ministerin und rd. 60 Gäste aus der Region. Er stellte das Unternehmen Landwehr kurz vor und betonte, dass es für sein Unternehmen besonders wichtig sei, Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu halten. Daher biete das Unternehmen neben einem angemessenen Gehalt (was es ja in jedem Arbeitsverhältnis gibt) auch flankierende Maßnahmen ergriffen, um für die benötigten Fachkräfte möglichst attraktiv zu sein. So gebe es einen Fitnessraum, Fahrräder und ab Januar für die jungen Eltern im Betrieb einen Betriebskindergarten und eine Betriebskrippe. Fast alle im Betrieb ausgebildeten Kräfte wurden bisher in feste Anstellungen übernommen.
Aktuell würde neben dem Betriebskindergarten ein Schulungszentrum gebaut. Dort gebe es künftig Schulungsräume, einen großen Versammlung und Schulungsraum für ca. 150 Teilnehmer und in 24 Zimmern Übernachtungsmöglichkeiten.
Bundesbildungsministerin Frau Prof. Johanna Wanka freute sich über die dynamische Entwicklung des Betriebes Landwehr mit inzwischen rd. 180 Mitarbeitern. Der Betrieb zeige, dass Hochtechnologie nicht nur in den Städten, sondern auch in der „Fläche“, also in ländlichen Regionen eine Chance hat.
Deutschland mit nur ca. 1 % der Weltbevölkerung sei der 4.-größte Exporteur von Hochtechnologie in der Welt. Um diesen Standart zu halten, sei Innovationskraft im Lande zu fördern und erforderlich.
Sie lobte die in Deutschland etablierte duale Ausbildung. Eine erfolgreich abgeschlossene duale Ausbildung biete eine gute Grundlage und viele Perspektiven für ein erfolgreiches Berufsleben.
Dezentral Hochschulen, wie z.B. der Standort Lingen der Hochschule Osnabrück seinen insgesamt eher teuer, hätten aber einen hohen Wert für den ländlichen Raum, so die Ministerin. Solche Projekte könnten nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die Verantwortlichen in Verwaltung, Wirtschaft und Politik vor Ort mit hohem Engagement die Projekte verfolgten.
Das Foto zeigt den gut gefüllten Tagungsraum der Fa. Landwehr.
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