CDU Fraktion zur Rathausnebenstelle Wietmarschen

CDU – Fraktion Wietmarschen für Zusammenarbeit mit Kreissparkasse

Neue Rathausnebenstelle soll gegenüber dem Urbrecker Brunnen entstehen

 

In seiner jüngsten Sitzung hat sich die CDU – Fraktion im Wietmarscher Gemeinderat mit dem Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbes für einen Sparkassenneubau der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim befasst. Die im Wettbewerb preisgekrönte Planung des Architekturbüros Krämer und Susok aus Lingen hatte auch die mögliche Einbeziehung der Außenstelle der Gemeindeverwaltung berücksichtigt. Nach eingehender Beratung in der CDU Fraktion spricht sie sich für eine Realisierung einer neuen Rathausnebenstelle zusammen mit dem Neubau der Sparkasse aus.

 

Die Planung sieht für die Gemeinde im Erdgeschoss ein Tourismusbüro, einen Büroraum für die Verwaltung und von außen begehbare Toilettenanlagen für öffentliche Veranstaltungen vor. Im Obergeschoss soll ein auch für Behinderte erreichbarer Besprechungsraum für kleinere bis mittelgroße Sitzungen und ggf. Sprechstunden eingerichtet werden. Die CDU-Fraktion hält diese Räumlichkeiten für die Gemeinde im Ortszentrum von Wietmarschen für ausreichend. Ratssitzungen sollen dort nicht abgehalten werden. Dafür stehen das Packhaus, das Verwalterhaus und auch die Aula zur Verfügung.

 

Die CDU Fraktion freut sich über den architektonisch gelungenen Entwurf. Die Rathausnebenstelle könne so in einem ansprechenden Gebäudekomplex in zentraler Lage gegenüber dem Urbrecker Brunnen und am Verbindungsweg zwischen Marktplatz und der Straße Baus Blick angesiedelt werden. Die gemeinsame Realisierung des Projektes zusammen mit der Sparkasse böte die gute Gelegenheit bereits Ende nächsten Jahres in den Neubau einzuziehen und durch das Tourismusbüro dem stärker werdenden Tagestourismus einen zusätzlichen Impuls zu geben, so Fraktionssprecher Heinz Bökers.

 

Bezüglich des alten Rathauses spricht sich die CDU dafür aus, das Gebäude weiter wie bisher zu nutzen bis nach Realisierung des Neubauprojektes der Umzug des Gemeindebüros abgeschlossen ist. Danach ist über die künftige Nutzung des Gebäudes, bzw. des Grundstücks zu entscheiden. Maßgeblich hinsichtlich der Frage nach Fortbestand oder Abriss des alten Rathausgebäudes wird nach Auffassung der CDU Fraktion sein, ob bei Investoren oder Nutzern ein Interesse an dem Gebäude besteht. Bei längerer Weiternutzung wäre auf jeden Fall eine umfassende Sanierung des Gebäudes erforderlich.