Informative Radtour mit guter Beteiligung

Am Freitag, 24.10. machten sich auf Einladung der CDU Ortsverbände Wietmarschen und Schwartenpohl 25 interessierte Bürger(innen) und CDU Mitglieder auf den Weg durch die Gemeinde. Mit von der Partie waren der scheidende Bürgermeister Alfons Eling und der künftige Bürgermeister Manfred Wellen.

Startpunkt war der Marktplatz und es wurden einige Infos gegeben: Nachdem das alte Rathaus abgerissen ist, soll nun das unbebaute Grundstück vermarktet werden. Dabei soll weiterhin an einer zumindest teilweisen gastronomischen Nutzung im Erdgeschoss festgehalten werden. Da muss die Gemeinde vielleicht auch mal etwas geduldig sein, ist sich Alfons Eling mit dem Gemeinderat einig. Eine Bebauung mit Wohnungen wäre sich schnell zu realisieren aber das wäre nicht im Sinne einer positiven Entwicklung des Ortskerns. Als kleiner Lichtblick konnte bekannt gegeben werden, dass im kommenden Frühjahr im ehemaligen Imbiss eine Eisdiele seinen Betrieb aufnehmen will.

Weiter ging es über den Beethovenring, dort wurde kurz am Haus Nr. 15 halt gemacht. Alfons Eling berichtet, dass dieses Haus kürzlich seitens der Gemeinde angekauft wurde und inzwischen zwei Asylbewerber dort wohnen. Insgesamt sind inzwischen 51 Asylbewerber der Gemeinde Wietmarschen zugewiesen und es ist realistisch künftig mit weiteren Zuweisungen zu rechnen. Der Gemeinde Wietmarschen stehen für die menschenwürdige Unterbringung der Asylbewerber, nachdem das Haus „Alte Haare“ in Lohne nach dem Brand derzeit nicht zur Verfügung steht, folgende Häuser zur Verfügung: Siedlerstraße 5, Füchtenfeld, Lingener Str. 35, Wietmarschen, Feldstraße 2, Lohne, Beethovenrich 15, Wietmarschen und ab Herbst 2015 Nordhorner Straße 15, Lohne. Damit ist die Gemeinde hinsichtlich der Unterbringung der zugewiesenen Asylbewerber derzeit gut aufgestellt.

Weiter ging die Tour zum Baugebiet Brookweg Süd. Hier hatte Alfons Eling zu verkünden dass im laufenden Jahr bisher 30 ! Bauplätze im Ortsteil Wietmarschen verkauft worden seien. Davon sei ein Platz in Schwartenpohl, ein Platz im Baugebiet Stegemann, vier Bauplätze im Baugebiet Bramkamp und ganze 25 Bauplätze im Baugebiet Brookweg Süd verkauft worden. Eine tolle Entwicklung.

Der Weg führte dann über das Baugebiet Stegemann über den Hof Rosen (Rosencafe) zum Gewerbegebiet Quaing. Beim Stopp an der Baustelle der Fa. Overberg erläuterte Alfons Eling, dass Overberg bis zum Jahresende den neuen Firmenstandort beziehen wolle. Es sei nun dringend angezeigt seitens der Gemeinde die Erschließungsstraße endgültig auszubauen. Bezüglich des ehemaligen Firmenstandortes an der Osterkampstraße teilte er mit, dass dort in den nächsten Jahren wohl 30 neue Wohnungen in ruhiger, aber zentraler Lange im Ortskern Wietmarschen angeboten und verkauft werden sollen. Auch das ist eine tolle Entwicklung für den Ortskern Wietmarschen.

Anschließend ging es weiter zum Sportplatzgelände und dort zum neuen Parkplatz. Dort hat der Bauhof in Erinnerung an die ehemalige Schule einen Gedenkstein mit einem ehemaligen Wasserbecken aus der alten Schule zusammen mit einer Gedenktafel errichtet. Hier wurde ein gemeinsames Erinnerungsfoto gemacht.

Zur angemeldeten Betriebsbesichtigung bei Fa. WAS mussten alle Teilnehmer sich intensiv „verpacken“ lassen. Da es sich um einen Lebensmittelbetrieb handelt, sind umfangreiche Hygienemaßnahmen erforderlich. Die Geschäftsführer Werner Hopp und Helmut Junk begrüßten uns und begleiteten uns zusammen mit Betriebsleiter Guido Hopp durch die Hallen des Unternehmens. Es gab viele interessante Einblicke und Informationen. Derzeit bietet DIF rd. 90 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz und es werden rd. 55 Mio €/a Umsatz gemacht.

Abschließend gab es am Feuerwehrhaus Schwartenpohl zunächst aktuelle Infos zur inzwischen fertiggestellten Garage für das im nächsten Jahr erwartete neue Feuerwehrfahrzeug. Hier hat die Dorfgemeinschaft Schwartenpohl in einer großen ehrenamtlichen Aktion das Gebäude errichtet und so die Kosten für die Gemeinde auf einen sehr geringen Betrag halten können.

Bei Grillwürstchen, Kaltgetränken und vielen guten Gesprächen hatte die Radtour einen angenehmen Ausklang.